Plüschtiere aus den 70er Jahren
(mit Ausnahme des Schäferhundes links)
Treue Gefährten meiner Kindheit!
Archiv des Autors: admin
Drei Freunde
auf dem Ebner Joch (1957 m.) Im Hintergrund der Achensee/Tirol
Rainer, Heiko und Marco
Im Sommer 2006
Das Foto entstand mit Rainers Spiegelreflex, die er tapfer
bis zum Gipfel getragen hatte. Ein Hobbyfotograph,
den wir dort oben getroffen hatten,
hat uns dann damit ins Bild gebracht.
Der Platz dort oben war so eng, dass
der Fremde – um uns aufs Bild zu bringen -
immer weiter zurück weichen musste.
Wir befürchteten einen Augenblick
lang wirklich, er würde jeden Moment
auf der anderen Seite des
Gipfels zusammen mit Rainers Kamera
in die Tiefe stürzen!
Letztendlich muss man sagen,
dass dieser Fremde wirklich
etwas vom Fotographieren verstand!
Und er überlebte…
Oktoberfest
Auftritt der Lichtstubenmusik beim Oktoberfest
der Motorradfreunde Großwenkheim
Heimkehr
Von langer Reise zurückgekommen
In kalter Stube finde ich wartende Post,
Setze mich, öffne die Briefe beklommen,
Schnaube Qualm in den dumpfen Frost.
Ach, was schreibt ihr mir alle die Briefe,
Fremde Menschen, Pilger und Sucher wie ich?!
Wenn hinter allem nicht Nacht und Geheimnis schliefe,
Wie wäre das Leben öde und schauerlich!
Eure Briefe schicht ich im schwarzen Kamin zusammen,
Weiß keine Antwort auf das, was ihr alle fragt
Wärmt euch mit mir an den grell aufzuckenden Flammen,
Freut euch mit mir, daß morgen ein Tag uns tagt!
Kalt ist die Welt und feindlich um uns gemauert,
Unser Herz allein ist Sonne und fähig der Lust
O wie zittert der bange Funke in unsrer Brust,
Der doch allein die Gespenster der Welt überdauert!
Hermann Hesse 1921
Arctic Express
Kugelbake
Es ist nichts
Zerronnen ist die grüne Welt bis zum nächsten Jahr.
“Ist einer Welt Besitz für dich zerronnen,
Sei nicht in Leid darüber, es ist nichts.
Und hast du einer Welt Besitz gewonnen,
Sei nicht erfreut darüber, es ist nichts.
Vorüber gehn die Schmerzen und die Wonnen,
Geh´ an der Welt vorbei, es ist nichts.”
Anwari Soheili (Persischer Dichter im 8. Jahrhundert)
Hohenroth
Night Cap
Wie schön…
…ist doch der Herbst. Und wie zwiespältig!
Lädt er doch einerseits zum Staunen,
andererseits zum Trauern ein.
Wir staunen über die Farbenpracht,
die sich mit jedem Tag deutlicher zeigt.
Wir trauern um die Lebendigkeit des Sommers,
der sich langsam der Winterstarre ergibt.
Ich persönlich finde diese Jahreszeit äußerst anregend.
Gemütliche Abende bei Ofenwärme,
gehaltvollem Bier und Kerzenschein.
Zeit, um zu philosophieren und um Resümee zu ziehen.
Zeit, um das Leben in seiner Essenz als ein ständiges
Werden und Vergehen zu betrachten.
Einen schönen Herbst wünscht euch Heiko